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Alltagshilfe für Senioren: Was genau ist das und wer bezahlt es?

Was ist Alltagshilfe?

Alltagshilfe (auch Alltagsbegleitung oder Betreuung im Alltag genannt) umfasst alle nicht-medizinischen Unterstützungsleistungen, die älteren oder pflegebedürftigen Menschen helfen, ihren Alltag zu Hause zu bewältigen.

Das reicht von Einkaufshilfe und Arztbegleitung über Haushaltshilfe bis hin zu gemeinsamen Spaziergängen und Gesprächen. Alltagshilfe ersetzt keinen Pflegedienst, sie ergänzt ihn. Während ein Pflegedienst medizinische Versorgung übernimmt (Medikamente, Wundversorgung, Injektionen), kümmert sich die Alltagshilfe um alles andere.

Welche Leistungen gehören zur Alltagshilfe?

Einkaufshilfe: Begleitung beim Einkaufen oder Erledigung der Einkäufe. Arztbegleitung: Sichere Begleitung zu Arzt- und Behördenterminen. Haushaltshilfe: Unterstützung bei Reinigung, Wäsche, einfachen Mahlzeiten. Alltagsbegleitung: Gemeinsame Spaziergänge, Gespräche, Vorlesen, Spiele. Seniorenbetreuung: Regelmäßige Besuche, soziale Aktivierung, Entlastung der Angehörigen.

Der Umfang wird individuell vereinbart. Manche Kunden brauchen nur zweimal pro Woche Einkaufshilfe, andere wünschen sich tägliche Begleitung. Es gibt keine feste Regel. Die Hilfe passt sich an Ihre Situation an.

Wer bezahlt Alltagshilfe?

Gute Nachricht: In den meisten Fällen zahlt die Pflegekasse. Ab Pflegegrad 1 steht Ihnen der Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich zu. Ab Pflegegrad 2 kommen zusätzlich Pflegegeld und Pflegesachleistungen hinzu, die teilweise auch für Alltagshilfe eingesetzt werden können.

Voraussetzung: Der Alltagshilfe-Dienstleister muss nach § 45a SGB XI landesrechtlich anerkannt sein. VitaAmica ist anerkannt und rechnet direkt mit allen gesetzlichen Krankenversicherungen ab. Für die meisten unserer Kunden ist der Eigenanteil 0 Euro.

Für wen ist Alltagshilfe geeignet?

Alltagshilfe richtet sich an Senioren, die Unterstützung im Alltag brauchen, aber nicht in ein Pflegeheim möchten. An Angehörige, die Entlastung brauchen (Stichwort: pflegende Angehörige). An Menschen nach Operationen oder Krankenhausaufenthalten. An Menschen mit beginnender Demenz, die Struktur und Gesellschaft brauchen.

Auch ohne Pflegegrad kann Alltagshilfe in Anspruch genommen werden, dann als Privatleistung. Die Kosten sind deutlich niedriger als bei einem Pflegedienst.

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